IR-Strahler L2 Laser 90mW Dipol 3cf40qqtm61763-Jagd

Patagonia Lightweight A C Buttondown Shirt W Glider Stripe Flora 54295 GSFP
IR-Strahler Dipol L2 90mW Laser

EINE AKTION DER NEUGEGRÜNDETEN BÜRGER*INNENINITIATIVE

EINE STADT FÜR ALLE – Kaiserslautern

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

unter dem Motto »Stadt für alle« haben sich in den letzten Jahren in vielen Städten weltweit überparteiliche Initiativen gebildet. In diesem Sinne hat die Bürger*inneninitiative »Stadt für alle KL« am 30. März 2019 vor der Stiftskirche diese Bank aufgestellt, als Geschenk für Euch! Hier könnt Ihr ausruhen, reden, warten, telefonieren, essen, trinken….

– viel Spaß und gute Erholung!

Platz vor der Stiftskirche ohne Bank

Im Gespräch mit Bürger*innen und in der Rheinpfalz wird immer wieder beklagt, dass es in Kaiserslautern viel zu wenige öffentliche Sitzgelegenheiten gibt.

Deshalb hat unsere Bürger*inneninitiative die Aktion »Bankenrettung« gestartet und vor der Stiftskirche eine große Rundbank aufgestellt. Die »Bankenrettung« soll nur ein erster Schritt sein, unsere Stadt für alle Menschen lebenswerter zu machen. Wir sind der Meinung, dass die momentane Situation in der Stadt nicht dem Willen der Bürger entspricht. Die Bewohner dieser Stadt wünschen sich mehr innerstädtisches Grün, besseren Fahrradverkehr und mehr Sitzgelegenheiten.

In vielen Städten erleben wir momentan eine Rückeroberung des öffentlichen Raumes, die Bürger wünschen sich eine lebendige, nachhaltige, gesunde und sichere Stadt.

Eine Stadt für alle.

Boreal trekking Stiefel man pointer

Haglöfs vajan SS Shirt daSie Camo Blau 2019 Short Sleeve Shirt BlauVaude Se Traveller Comfort Ii (grün)

Werbeanzeigen
Rewoolution DaSie Wiki Longsleeve Funktionsunterwäsche Langarm Unterhemd NEU

For Peugeot Partner 1.6 HDI 2008 Diesel Particulate Filter Diesel Particulate Filter

„Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aufgrund der häufigen Verstöße gegen das Urheberrecht in den sozialen Netzwerken, als Verlag grundsätzlich entschieden haben, selbst keinerlei Abdruckgenehmigung für die Weiterverbreitung unserer Inhalte außerhalb unserer eigenen, geschützten Auftritte zu vergeben. Eine Verlinkung ist dagegen möglich und kostenlos.“

Eigentlich finden wir es auch Okay mit Verlinkungen zu arbeiten. Leider sieht die Veröffentlichungspolitik der Rheinpfalz aber so aus, dass Interessierte vollständige Artikel im allerseltensten Fall vollständig abrufen können. Der Nichtabonnent / die Nichtabonnentin muss sich mit dem ersten Satz begnügen.

Aus diesem Grund werden wir bis auf weiteres keine Rheinpfalz-Artikel der interessierten Öffentlichkeit präsentieren können. Leider!

Hardy Demon Sintrix Double Hander Fliegen Rods - NEW

Damit ist eine gute Ausgangssituation geschaffen unsere Forderung nach einer barrierefreien Stadt umzusetzten. Hier die Swix Racing Wax Set LF x, 3x180g, +10 ° C to -8 ° C und die Shires Herren Stratford Breeches Reithose Herrenreithose Taschen (pdf).

(DAIWA) spinning Carp Rod surf 1.5-50 fishing rodYoga Studio Non Slip Grippy Exercise Fitness PU Rubber Hot Yoga Mat - 3.5mmGartendusche Außendusche Pooldusche Campingdusche Dusche

Heute, am 17.05.2019 hat die BI „Stadt für Alle KL“ die Rückenlehnen der von ihr an die Bürger*innen der Stadt geschenkten Bank verändert. Eine Bürger*innen hatten schon Angst, wir bauen die Bank wieder ab, aber diese Aktion hatte einen anderen Sinn und Zweck.

Die BI bei der Arbeit

Wir haben, auch in Anbetracht dessen, dass unser Name „Stadt für Alle“ nun für einiges auch im Zusammenhang mit dem Kommunalwahlkampf herhalten soll, beschlossen die politischen Leitplanken, die uns als BI verbinden öffentlich zu machen. In Form eines Flugblatttextes und in Form neu beschrifteter Rückenlehnen. Auf jenen steht seit heute:

Bild aus der Werkstatt

Dazu haben wir ein Flugblatt mit folgendem Text verteilt:

Betts B015W-50R 3.8cm Beschwert Oval Anklammern Treiben Rot Tasche mit 50 12866

Wir, die Bürgerinitiative „Stadt für allehaben am 30. März vor der Stiftkirche mit unserer Aktion „Bankenrettungeine „Bank für alleals Geschenk für alle Bürger*innen an dem zentralsten Ort dieser Stadt aufgestellt. Wie bereits angekündigt werden wir ausgehend von dieser Bank weitere Aktionen zur Belebung einer „Stadt für alle“ starten. Somit mischen wir uns ab heute mit unseren Forderungen auch in den Kommunalwahlkampf von Kaiserslautern ein.

Am Sonntag, den 26. Mai, sind Kommunalwahlen. Wie bitten Sie, als Stadtbürger*innen, möglichst zahlreich an der Wahl teilzunehmen, um über diesen Weg die künftige Stadtpolitik positiv zu beeinflussen.

Unser Appell: Geht wählen. Schaut euch die Wahlprogramme der Parteien an und entscheidet im Sinne eines sozialen Miteinanders, wem Ihr Eure Stimme gebt.

Und noch etwas erscheint uns wichtig: Lebendige Demokratie braucht mehr als abgegebene Wahlstimmen, es braucht Bürger*innen, die sich zum Wohle aller Menschen in dieser Stadt engagieren und alles dafür tun, dass Kaiserslautern wirklich zu einer STADT FÜR ALLE wird.

Als Bürgerinitiative „Stadt für alle“ wollen wir eine Entwicklung anstoßen, die Veränderung möglich macht. Deshalb richten wir uns als Bürgerinitiative mit folgenden Forderungen an einen künftigen Stadtrat:

Saucony Guide Iso Laufschuhe - Gr 46,5 - Artikelnr 20415-35 - NEU

Mehr Baukultur

Eine vorbildliche städtebauliche und architektonische Umsetzungen auch in Bezug auf Aufenthaltsqualität wurde in Kaiserslautern Mitte der zwanziger Jahre durch den Stadtbau-meister Hermann Hussong konzipiert. Aktuell werden jedoch an vielen Stellen dieser Stadt zugunsten bestimmter Investoren Bauvorhaben genehmigt, die das Stadtbild zerstören und die künftige Stadtentwicklung beschädigen. Vor allem in den letzten fünf Jahren haben solche Bauvorhaben in einem erschreckenden Maß zugenommen: Shopping-Mall, Klötzchenkette an der Herzog-von-Weimar-Straße und PCP-Bauriegel (beide Pfaffareal), Neubau gegenüber Unionkino, Neubau am Musikerplatz.

Diese über Generationen wirksame Bausünden müssen aufhören!

Nissin Prosquare Super Tenkara 6 4 3608 Teleskopisch Fliege Tenkara Angelrute

Die Stadt erstickt am automobilorientierten Individualverkehr. Veränderungen im Mobilitätsverhalten bedürfen einer attraktiven Alternative. Bezüglich des Fuß- und Radverkehrs ist eine vollständige und an Zielen orientierte rationelle sowie verkehrs-sichere Wegeführung von entscheidender Bedeutung.

Wir brauchen echte Fahrradstraßen, die nicht willkürlich enden, wie im Mobilitäts-konzept unter “Radverkehr – Schlüsselmaßnahmen” beschrieben. Eine Universitäts-stadt und “Stadt der Schulen” wie Kaiserslautern kann es sich nicht leisten, bei der Umfrage des ADFC regelmäßig auf den letzten Plätzen zu landen. Wir brauchen insgesamt mehr und breitere Fahrradwege, E-Bike-Garagen sowie mehr Fahrrad- und Fußgängerfreundlichkeit in der Stadt, um so den dringend notwendigen Paradigmen-wechsel zugunsten einer umweltgerechten Mobilität zu schaffen.

Lebendige öffentliche Räume

Die Aufenthaltsqualität der Lauterer Innenstadt wird als konsumfunktional, jedoch nicht als lebensfreundlich wahrgenommen. Innerstädtisch wird ein Fehlen an Ruhe- und Rastmöglichkeiten sowie fehlende Kommunikationsräume außerhalb der Gastronomie-flächen beklagt. Dies betrifft junge wie alte Stadtbürger*innen in gleichem Maße.

Die Wohnstraßen in anliegenden Wohnquartieren insbesondere Gründerzeitquartieren wurden aufgrund des „Zupflasterns“ von Anwohner*innen kritisch gesehen. Hiervon inspiriert fordern wir ein nachbarschaftsförderndes Infrastrukturangebot – z. B. Bank-karrees unter Bäumen, Kneipptretbecken, gesicherte Fahrrad-/Lastenrad-/ Kinderwagen -Abstellmöglichkeiten usw.

Barrierefreies Kaiserslautern

Alte Menschen, Kinder und Menschen mit körperlichen und psychischen Einschränkungen sind Teil der Stadtgesellschaft. Demnach sind gezielt Maßnahmen zu ergreifen, um vorhandene physische und soziale Barrieren zu beseitigen und eine Teilnahme aller Menschen am Leben in der Stadt zu ermöglichen.

Dialog und Mitbestimmung

Die Stadt gehört den Menschen, die in ihr leben, wohnen und arbeiten. Ein identitäts-stiftendes Bürger*innen-Engagement für die Belange eines Gemeinwesens, so auch für diese unsere Stadt, kann entstehen, wenn die Stadtbevölkerung über das Leben und die Zukunft ihres Gemeinwesens mitreden und mitbestimmen kann. Das heißt für uns, dass es demokratisch organisierte Mitbestimmungsmöglichkeiten bei Entscheidungen zu Themen der betroffenen Stadtteile und/bzw. betroffenen Menschen geben muss.

Sozialquote für Wohnungsneubau

In der gerade endenden Legislatur wurde eine Sozialquote von 20% für den Neubau mehrstöckiger Wohnhäuser beschlossen. Eine Analyse zum Bedarf finanzierbaren Wohnraums läuft. Dieser Prozess muss kritisch begleitet werden. In Anbetracht der hohen Arbeitslosenquote von annähernd 10 % und einen mehr als 40% Anteil der Miete am verfügbaren Einkommen bei Geringverdienern brauchen wir die Verpflichtung für Investoren mit einer höheren Sozialquote im sozialen Wohnungsbau. Baugrund und Neubauten dürfen nicht zur Gewinnmaximierung einiger weniger missbraucht werden!

Bezahlbarer Wohnraum

Sozialer und preiswerter Neubau müssen deutlich erweitert sowie eine dauerhafte Sozialbindung eingeführt werden. Grundstücke der öffentlichen Hand dürfen nicht veräußert werden.

Verhinderung von Obdachlosigkeit

Um Obdachlosigkeit zu verhindern müssen die Kosten für die Unterkunft durch das Jobcenter / Grundsicherungsamt übernommen werden.Zudem keine Zwangsumzüge für Hartz-IV- und Grundsicherungsbeziehende sowie Verbot von Stromsperren. Wir fordern, ein schlüssiges Konzept nach den Vorgaben des Bundessozialgerichts zu erstellen.

Gesellschaftliche Teilhabe mit Sozialpass & Sozialticket

Wir sind überzeugt davon, dass es ein Recht auf Teilhabe an gesellschaftlichem und sozialem Leben für alle Stadtbewohner*innen gibt. Dazu wäre ein Sozialpass notwendig, der nicht nur für Arbeitslosengeld II-Empfänger*innen Vergünstigungen bei dem Besuch kultureller Einrichtungen in der Stadt möglich macht. Auch der Besuch von Musikschulen und VHS-Kursen sollte hierin enthalten sein.

Dazu brauchen wir einen Sozialpass, der diesen Namen auch verdient. Sozialleistungs-empfänger*innen und Geringverdienenden muss ermöglicht werden, am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilzuhaben. Dazu gehört ein mindestens 50-prozentiger Abschlag auf Eintrittspreise für die von der Stadt und ihren Gesellschaften, vom Bezirkstag und anderen Institutionen getragenen Kultureinrichtungen sowie Vergünstigungen bei der Anmeldung bei Musikschulen, Bibliotheken etc.

Sozialleistungsempfänger*innen und Geringverdiende müssen in die Lage versetzt werden, den ÖPNV kostengünstig zu nutzen. Dafür gibt es schon breit angelegte Initiativen von Sozialverbänden und Gewerkschaften auf Landesebene. Längerfristig ist eine Kostenfreie ÖPNV-Nutzung anzustreben, wie sie in Luxemburg umgesetzt und in verschiedenen Städten EU-weit getestet wird.

Solidarische Stadt

Alle Menschen, die in unserer Stadt leben, sollten mit gleichen Rechten auf Wohnraum, Bildung, Arbeit und Mitsprache ausgestattet sein, egal wo sie herkommen und welchen Aufenthaltsstatus sie besitzen. Sie Alle gehören zu uns und niemand sollte in der Angst leben müssen, abgeschoben zu werden. Wir fordern von der Stadtverwaltung, dass sie sich gegen eine unmenschlichen Flüchtlingspolitik einsetzt.

Aktionsräume für Jugendliche

Bedarfe von Kindern und Jugendlichen werden im Rahmen einer Sozialraumanalyse erhoben. Zur Abstimmung der baulichen und organisatorischen Maßnahmen bedarf es eines „Runden Tisches“.

Bedarfsanzeigen von Jugendlichen (sowohl institutionalisiert als auch unorganisiert) müssen auf einem niedrigschwelligen Verwaltungsweg eingebracht werden können.

Freizeit- und Sporttrends von Jugendlichen stehen in einem raschen Wandel. Eine Prognose zur Intensität und Zeitdauer von Trends ist mit großen Unsicherheiten verbunden. Demnach sind bauliche Maßnahmen vielfunktional, veränderbar und mit Freiräumen für Selbstaneignungen zu konzipieren.

Klimaanpassung jetzt!

Der Klimawandel ist seit Jahrzehnten ein Thema in vielen Stadtentwicklungsplanungen. Kaiserslautern hat vor einigen Wochen ein Klimaanpassungskonzept veröffentlicht.
Erst genannte „strategische Kernziele“ lauten „Hitze mindern – Grün schaffen!“ + „Schäden bei Starkregen minimieren!“ Entsprechend einer Ziel- und Maßnahmenbeschreibung sei: die Stadt zu entsiegeln und – wo möglich und nötig – gleichzeitig dezentrales „Grün für alle“ zu schaffen.


Trotz einer seit zwei Jahren andauernden Befassung werden Straßenneubau-maßnahmen weiterhin über das notwendige Maß versiegelt. Es werden keine neue Grünflächen für Bäume und Sträucher geplant und gepflanzt bzw. solche nur in unzureichendem Maße realisiert. Die Häufung solcher aktuell hergestellten und weiterhin in Planung befindlichen lebensfeindlichen Anliegerstraßen verstärken künftig die klimaschädliche Wirkung während sommerlicher Hitzetage. Zu alledem sind die Straßenprofile im Sinne einer Schnellentwässerung (Sturzentwässerung) konzipiert.

Im Widerspruch zu den Ausführungen zum Klimaanpassungskonzept wird das „ideale Gelegenheitsfenster bei Neuplanungen“ nicht zur Herstellung von „dezentralen multifunktionalen Stauvolumen für Regenwasser“ mit „hitzemindernder Wirkung“ genutzt. Wir fordern, dass Neubaumaßnahmen im Sinne einer effektiven Verwendung von Haushaltsmitteln rasch entsprechend des Klimaanpassungkonzeptes korrigiert werden.

Bürgerinitiative Stadt für Alle KL, Kaiserslautern, den 16.05.2019

IR-Strahler L2 Laser 90mW Dipol 3cf40qqtm61763-Jagd

Mir freundlicher Genehmigung der RHEINPFALZ dokumentieren wir hier den Artikel zur Podiumsdiskussion „Talk unter Freunden“, vom 6.05.2019 im Pfalztheater:

Avet JX6 3 lila Lever Drag Conventional Ree

Kaiserslautern bräuchte eine ausgeprägtere Streitkultur, Bürger sollten frühzeitig in die städtischen Planungen eingebunden werden, ein Stadtforum als Diskussionsbühne wäre wünschenswert: Das ist das Ergebnis einer zweistündigen Diskussion über das Thema „Stadt für alle“ am Montagabend im Pfalztheater in der Reihe „Talk unter Freunden“.

Text und Bild: Die Rheinpfalz – Pfälzische Volkszeitung, Stadt – Seite 1, vom 8.05.2019 | Foto: privat

Die Freunde des Pfalztheaters hatten eingeladen – und ganz viele kamen. Bürgermeisterin Beate Kimmel outete sich als Anhängerin der Bewegung „Stadt für alle“, die Kaiserslautern unter anderem die Bank vorm Eiscafé Dolomiten beschert hat und dafür eintritt, den Bürgern den öffentlichen Raum zurückzugeben, mehr Mitspracherecht inklusive. Die 51-Jährige legt eine große Offenheit an den Tag, betont immer wieder, mit den Bürgern in einen Dialog treten zu wollen, vor allem mit denen, die gestalten wollen. „Stadtgesellschaft heißt, miteinander reden, in eine Wertediskussion eintreten, sich von bekannten Pfaden zu lösen“, so die Bürgermeisterin.

Einstecken muss sie viel Kritik, die aber nicht ihr gilt, sondern ihren Kollegen in der Verwaltung, speziell den Verantwortlichen für die Stadtentwicklung. Michael Fetzer, Lehrer am Albert-Schweitzer-Gymnasium und einer der Treiber in der „Stadt für alle“-Bewegung, kontert beispielsweise auf ihre Forderung, Kaiserslautern brauche mehr Selbstbewusstsein: „Die Stadt muss vor allem gegenüber Investoren mehr Selbstbewusstsein an den Tag legen.“ Es sei noch nie so schlecht gebaut worden wie in den vergangenen fünf Jahren, moniert er. RHEINPFALZ-Redakteur Markus Clauer, der neben Fetzer auf dem Podium sitzt, spricht ein Grundproblem an. Vielerorts, beispielsweise auch in Ludwigshafen, sei die Stadtentwicklung an Investoren delegiert worden. Er fordert: „Wir brauchen eine aktive Bodenpolitik. Bauen darf dann nicht mehr der, der am meisten bezahlt, sondern der, der das beste Konzept hat.“ In einer Stadt mit einer Universität, wo es Stadtsoziologen und Stadtplaner gibt, sollte dies als Standortvorteil begriffen werden, so Clauer.

Das ist die Steilvorlage für Tom Fischer, Stadtplaner an der TU, für ein regelmäßiges Stadtforum zu plädieren, eine Dialogrunde mit Fachleuten, in der auch die Impulse der Universität mehr genutzt werden. Auf dem Podium sitzt mit Stefan Andres ein Hochschuldozent aus Erfurt. Sein Rat an die Verantwortlichen: „Immer zuerst die Bürger fragen, bevor etwas geplant wird. Der wirkliche Fachmann der Stadt sind ihre Bewohner.“ Gerade bei Großprojekten wie der Neugestaltung des Pfaff-Areals sollten sie dringend gehört werden. Das ist Musik in den Ohren der Initiative „Pfaff erhalten – Pfaff gestalten“, deren Mitglieder im Publikum sitzen. Kritik üben sie an der massiven Bebauung an der Pfaffstraße, vermisst wird eine Beteiligungskultur.

Kimmel kommt sympathisch rüber, hat die größten Redeanteile, das Publikum nimmt ihr ab, dass sie es ernst meint mit mehr Bürgerbeteiligung und den Plänen, der Jugend mehr Raum zu geben. Zumal sie Selbstkritik übt, Dinge hinterfragt. So räumt sie ein: „Bis vor drei Jahren habe ich gesagt, Innenentwicklung muss in der Stadt vor Außenentwicklung kommen.“ Jetzt sei ihr klar, dass in der Stadt mehr Freiräume bleiben müssen. Sie sehe die Zielkonflikte. „Wir haben bestimmt bei vielen Punkten zu spät reagiert“, sagt sie, nimmt die Kollegen im Rathaus aber auch immer wieder in Schutz. So sei beispielsweise der Gestaltungsbeirat ein richtiges Signal. Prompt kommt die Gegenrede, in dem Gremium würden zu wenig private Bauvorhaben unter die Lupe genommen. Kimmel nimmt das auf. „Konstruktive Hinweise sind erwünscht und gewollt“, sagt sie und verspricht, sich beispielsweise darum kümmern zu wollen, dass Bürger in der Verwaltung Gehör finden. „Noch führen wir die Leute manchmal in ein Bermudadreieck, das muss besser werden.“

Es gibt viele Impulse bei der Veranstaltung, die RHEINPFALZ-Redakteur Fabian Lovisa moderiert. So kommt der Vorschlag, zum Bau AG-Jubiläum einen Wettbewerb auszuloten für ein soziales Wohnprojekt, mehr für den Fahrradverkehr zu tun, mehr Freiflächen zu schaffen, weniger zu versiegeln. Plädiert wird für mehr Streitkultur. Mit dem Abend im Pfalztheater wurde ein Anfang gemacht.

Am letzten Samstag war in der Kaiserslautrer Innenstadt einiges los. Man konnte auch und gerade an einem solchen Tag erleben wir wichtig und notwendig unsere Bank für Alle ist und wie gut sie ankommt. Dies auch bei einigen Funktionsträgern.

Der Trupp der Stadtbildpflege mit vielen Banknutzer*innen
Kultur und Politik im Gespräch: Stefan Glander von der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat und Christoph Dammann, der Leiter des Kulturreferats der Stadt

Bank für Alle!
Der Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz Gerold Reker nebst Gattin mit unserem Bankdirektor

Heute, Samstag der war wieder ein Artikel in der Lokalausgabe der Rheinpfalz „Pfälzische Volkszeitung“. Hier ein Auszug:

„Ihr Ziel ist mehr Aufenthaltsqualität, sie wollen die Stadt neu denken. Vorbild ist der Kopenhagener Stadtplaner Jan Gehl, für den eine Stadt eine Stadt ist, wenn ihr Herz für Fußgänger und Fahrradfahrer schlägt, wenn die Menschen sich auf ihren Plätzen begegnen können, viel Grün da ist. Wachrütteln wollen sie, darauf hinweisen, dass Sitzgelegenheiten fehlen. Dafür haben sie eine Bestandsaufnahme gemacht. Am Museumsplatz, rund ums Rathaus, am Musikerplatz, an der Ecke Fackel- und Marktstraße: keine Sitzgelegenheit, nirgends. Das sei beschämend, sagt Fetzer. Es sei nicht okay, dass es kaum Rast- und Ruhemöglichkeiten gibt und Orte fehlen, wo Menschen, die nichts konsumieren wollen, Gelegenheit haben, mit anderen ins Gespräch zu kommen. „Da wollen wir einen Anstoß für Veränderungen geben.“ Insofern habe die „Bank für alle“ Symbolcharakter.Ums Reden geht es den Leutchen, die die Sache mit der „Bank für alle“ angezettelt haben. Ein Anliegen ist der Initiative, die sich als überparteilich bezeichnet, über mehr Grün in der Stadt zu sprechen, bessere Perspektiven für Radfahrer. Die Radwegeplanung sei Stückwerk, kritisiert Ott. „Wir brauchen mehr Flair und Charme in der Stadt“, sagt Fetzer, der nicht verstehen kann, dass Bänke ohne Rückenlehne, wie es sie am Stiftsplatz gibt und wie sie am Schillerplatz geplant sind, aufgestellt werden. „Nachbarschaft leben“ sei wichtig, sagt Ott. Das sei nur schwer möglich, wenn überall nur gepflastert werde und am Ende kein Platz mehr sei für eine Bank oder Bäume, die Schatten spenden. Er verweist auf den großen Baumeister Hermann Hussong. Städtebauliche Qualität müsse wieder eine größere Rolle in der Stadt spielen. Darüber sei zu reden, genauso wie über neue Ideen für den öffentlichen Raum, der schließlich allen gehöre. Ott und Co. ist es ein Anliegen, Bürger mehr zu beteiligen. „Jeder hat die Stadt, die er verdient“, so Ott. Carsten Ondreka ist der Inklusionsgedanke wichtig: „Wir wollen eine Stadtgesellschaft, in der keiner ausgeschlossen wird.““ (aus „Die Stadt neu denken – Die „Bank für alle“ vor der Stiftskirche soll Anstoß sein, Kommunikationsort, Ideenbörse – Von Claudia Schneider)

 Babolat Revenge Carbon Blau Schwarz T67213 Padelschläger Unisex Blau SchwarzAdidas Performance Terrex Eastrail GTX - Herren Outdoor Wanderschuhe BC0968

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung – Hantelständer Hantelablage Langhantelablage Pro702 mit Langhantelset Gewichten, Seite 2 der Lokalausgabe

IR-Strahler L2 Laser 90mW Dipol 3cf40qqtm61763-Jagd

Gestern gab es noch einen Interviewtermin mit dem SWR. Der Bericht lief wohl bei SWR4 und kann aus rechtlichen Gründen hier nicht zur Verfügung gestellt werden. Dafür gibt es aber einen Bericht mit O-Tönen von Kaiserslautrer Banknutzer*innen auf der Seite von SWR AKTUELL:

hier klicken: Saucony Grid Cohesion 11 grau Coral daSie s10420-2

Heute, am 2.April gibt es wieder einen Artikel in der Rheinpfalz. Diesmal sogar in ihrer überregionalen Ausgabe. Markus Clauer hat unseren „Bankdirektor“ Peter Ott interviewt. Hier ein Auszug:

Wie sind Sie auf die Idee mit der Bank gekommen?

Angeregt durch Gespräche mit Stadtbewohnern und letztendlich einen RHEINPFALZ-Artikel über Senioren, die einen Mangel an Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum beklagten.

Was und wer steckt hinter der Initiative „Stadt für alle“?

Wir sind aus allen sozialen Schichten, Leute ohne Einkommen genauso wie Menschen in leitenden Positionen, Jugendliche, Rentner. Wir verstehen uns als außerparlamentarisch und nicht von einer Partei, Institution oder Gewinninteressen abhängig. Es geht uns etwa um die Bewahrung der Einmaligkeit des Ortes, eine nachhaltige Stadtentwicklung, eine Stadt der kurzen Wege, einen Rückbau der Kfz-Mobilität, bezahlbaren Wohnraum oder Durchgrünung. Vor alle aber auch um eine bürgernahe Planungstransparenz.

Sie haben die Bank selbst gebaut?

Die Mitglieder der Bürgerinitiative haben die Bank annähernd allabendlich oft bis zur Nacht erstellt wie auch die zu vermittelnden Inhalte höchst kontrovers diskutiert.

Wie lange haben Sie gebraucht?

Zwei Wochen.

Wie wurde das Projekt angenommen?

Mit überwältigender Zustimmung, Es gab keine einzige Kritik. Alle Passanten haben die Bank als notwendig und im Sinne einer Belebung der Stadt goutiert.

Es sei eine „Bank für alle“ hieß es am Samstag nachdrücklich, haben Sie den Eindruck, die Stadtgesellschaft grenzt Menschen aus?

Auch in Kaiserslautern öffnet sich die Schere von arm und reich weiterhin. Zwangsräumungen nehmen zu. Die Stadt hat bereits vor Jahren 100 Schlichtwohnungen am Markt verkauft, die seit einiger Zeit für Menschen ohne Wohnraum dringend benötigt werden. Damit auch für Menschen, die nicht das nötige Kleingeld haben, wie auch betagte Menschen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Kinder, Jugendliche etc. eine Teilhabe am öffentlichen Raum möglich ist, haben wir die Bank für alle am derzeit zentralsten Ort von Kaiserslautern ohne eine Erlaubnis der Entscheidenden der Stadtverwaltung aufgestellt. Da in der Vergangenheit Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum rückgebaut wurden, zum Beispiel die Rundbank am Unionsplätzchen, sehen wir diese Aktion als adäquate Antwort.

Kann die Bank eigentlich bleiben?

Das ist unser Wunsch und auch unsere Hoffnung.

Hier finden Sie den vollständigen Artikel:Maloja Radtrikot Shirt BettaM.1 2 braun atmungsaktiv antibakteriell

Quelle: Die Rheinpfalz, Kultur,

Auch die Presse reagiert. Nachdem der Chefredakteur H.-J. Redzimski ja am Samstag auch längere Zeit an der „Bank für Alle“ verweilte schreibt er in der heutigen Lokalausgabe der Rheinpfalz auf Seite 3: „Für eine Überraschung hat am Samstag die Bürgerinitiative „Stadt für alle Kaiserslautern“ gesorgt. Sie hat rund um die Platane auf dem Platz vor der Stiftskirche eine gezimmerte Sitzbank errichtet. Die Rundbank ist als Geschenk für die Bürger gedacht, die hier einen Ruheplatz finden sollen. Es soll eine Bank für „Junge & Alte“, für „Böse & Brave“, für „Doofe & Schlauberger“, für „Sesshafte und Nichtsesshafte“, für „Gläubige & Freigeister“, für „Tagträumer & Schaffer“, für „Schulschwänzer & Streber“, für „Konsumenten & Nichtkonsumenten“, für „Arme & Reiche“, für „Spekulanten & Geschädigte“, eine „Bank für alle “ werden. Vor der Adler-Apotheke war bisher nur eine kleine Bank im Schatten gestanden. Die Bürgerinitiative will mit der Rundbank auch die immer wieder zu hörenden Klagen aufnehmen, dass es in Kaiserslautern viel zu wenige öffentliche Sitzgelegenheiten gibt. Die Initiative am Samstag soll als Startschuss zu einer sogenannten Bankenrettung in Kaiserslautern verstanden werden. Hinter der Bürgerinitiative stehen die Kaiserslauterer Aktivisten Michael Fetzer und Peter Ott. Fetzer sagte der RHEINPFALZ, das Fehlen von Bänken sei kein einzelnes Problem. Ott erklärte, das Bank-Defizit in Kaiserslautern sei ein strukturelles Problem. Der Kaiserslauterer Stadtplaner Tom Fischer (TU Kaiserslautern) sah in der Aktion der Bürgerinitiative auch eine Ansage an die Politik, mehr Vertrauen in die Schaffenskraft und Kreativität der eigenen Bürgerschaft zu setzen. Die Bank wurde sogleich von den Passanten gut angenommen. Der Kaiserslauterer Citymanager Hanno Scherer begrüßte, dass sich Bürger für die Stadt engagierten, sie lebens- und liebenswert machten. Es sei ein Schritt in die richtige Richtung. Zum Ende der Aktion entrollten die Vertreter der Bürgerinitiative ein Plakat mit der hintergründigen Aufschrift „Kein voreiliger Abriss““

Die Rheinpfalz – Pfälzische Volkszeitung heute morgen, ABEC 7 Hybrid Ceramic Ball Bearing for Quantum kinetisch PT Kt100hpt Bait Caster